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Die LED Temperaturmessmethode ohne Sensor kann relativ einfach in PWM basierte Konzepte übernommen werden, insbesondere wenn schon ein Microcontroller ohnehin vorhanden ist. Die Anforderungen an die Rechenleistung und Auflösung des integrierten ADC Konverters sind dazu relativ gering. Die hohe Präzision und Genauigkeit wird durch eine Messwertwiederholung und Mittelwertbildung erreicht. Das Verfahren nutzt zudem die Frequenzstabilität der Prozessortaktung mit aus.

Neben Scheinwerfern für Automobile gibt es eine ganze Reihe von Produkten, bei der eine Integration sinnvoll ist, insbesondere wenn das Produkt eine kompakte Abmessung besitzt und bei stark unterschiedlichen Bedingungen genutzt werden soll, die zu einer möglichen Überhitzung der LED führen könnte. Bei solchen Anwendungen kann ein externer Sensor eingespart werden und durch das schnellere Ansprechverhalten der Schutz der LED vor Überhitzung und die Lebensdauer der LED erheblich verbessert werden.

Beispiele für solche Anwendungen wären Smartphones, Kameras, Fahrradbeleuchtung, handgehaltene Lampen, Videobeleuchtung, etc., also  Produkte, die besonders leicht und kompakt gestaltet werden sollen und ein großer Kühlblock und Wärmepuffer nicht untergebracht werden kann. Natürlich macht eine Temperaturüberwachung mit eine Begrenzung grundsätzlich überall einen Sinn. Man muss insbesondere die Kosten einer Reparatur oder eines Wechsel des Leuchtmittels einbeziehen. Eine kleine Hochleistungs LED selbst ist als Ersatzteil heute nicht mehr kostspielig – allerdings relativiert sich der Schaden, wenn es sich um die LED einse teuren Smartphones z.B. handeln sollte. Die Konstruktion von Smartphones ist heute mit sehr schmalen Platinen um einen Akku herum, bei der kleine Kameramodule mit einer Lichteinheit zum Einsatz kommen. Diese LEDs können im Dauerbetrieb als Taschenlampenapp oder Videolicht relativ schnell an ihre thermischen Grenzen gebracht werden.

LED Leuchten die für hohe Leistungen konzipiert sind, benötigen, wie es auch bei Prozessoren in Rechnern üblich ist, eine aktive Kühlung. Diese Kühlleistungen können über die Zeit in ihrer Wirkung abnehmen. Kühlkörper können verschmutzen, der Luftdurchsatz durch einen Ventilator nimmt ab. Die Wärmeleitpaste versprödet und wird weniger wirksam. Bei Rechnern wird genau deswegen über den Prozessor selbst die Eigentemperatur ermittelt, um einen Defekt des Prozessor zu verhindern. Genau dieses bewährte Prinzip gilt es auch technisch für LEDs umzusetzen!

Die LED Die LED Temperaturmessmethode ohne Sensor ist auch schon nützlich, wenn man ein neues Beleuchtungskonzept entwickelt, da man hier anhand von Prototypen das thermische Kühlkonzept überprüfen kann und zwar besser als mit jedem anderen Messinstrument.

Die thermische Kühlanbindung der LED an dem Kühlkörper basiert auf theoretischen Berechnungen, falls eine Verklebung stattfindet ist die Qualität einer solchen Verklebung durch eine Betrachtung von außen unmöglich, die reale effektive Anbindung muss überprüft werden. Der Temperaturunterschied zwischen dem Kühlkörper und der Junction Temperatur der LED stellt sich dann womöglich größer heraus als man es optimistisch berechnet hat, dies kann insbesondere deswegen passieren, weil der thermische Widerstand des Gehäuses der LED selber auch noch eine Toleranz behaftete Eigenschaft ist.

Dadurch, dass man in die Lage versetzt wird, die LED Temperatur wie in Echtzeit zu messen und zu überwachen, wird es ermöglicht ohne Risiko LEDs als austauschbare Leuchtmittel einzusetzen. Wird die LED nicht richtig montiert und fehlt damit die notwendige Kühlanbindung, so kann die Software dies ermitteln und signalisieren. Die Software kann durch verschiedene Analysen der Spannungsverläufe die Betriebsparameter der LED selbst, sowie der passiven Bauteile des Ausgangskanals ermitteln und damit auch überwachen.

Man wird durch die Temperaturüberwachung in die Lage versetzt LEDs in Positionen einzusetzen, wobei die Wärmeabfuhr, die maximale Lichtleistung definiert:


                                                    

Die effektiv verfügbare Kühlleistung bestimmt somit, die sich darauf einstellende maximal zulässige Helligkeit. Ideal um z.B. eine Kopflampe mit kleinsten Abmessungen an einer langen Leitung zu betreiben. Unterwasserlampe werden über Wasser nicht zu heiss, Fahrzeuglampen werden, wenn sie bewegt werden durch den Fahrtwind gekühlt und haben im Stand in der Sonne weniger Lichtleistung, was keinem stört. Neue Design-Konzepte können dadurch realisiert werden.

Bei bisherigen Systemen führt unzureichende Kühlleistung zur Verkürzung der Lebensdauer- mit der neuen Technik kann dies verhindert werden !